Dienstag, 20. September 1994, 33.000 Zuschauer im Betzenbergstadion in Kaiserslautern, Schiedsrichter Herrmann Albrecht, Kommentator Wilfried Mohren.
1. FC Kaiserslautern
Gerald Ehrmann – Andreas Brehme, Wolfgang Funkel, Miroslav Kadlec, Axel Roos, Dirk Anders (52. Marco Haber), Thomas Hengen, Ciriaco Sforza (20. Matthias Hamann), Martin Wagner, Pavel Kuka, Olaf Marschall
Trainer Friedel Rausch
Borussia Dortmund
Stefan Klos – Julio Cesar, Stefan Reuter, Matthias Sammer, Bodo Schmidt, Steffen Freund (108. Karl-Heinz Riedle), Andreas Möller, Knut Reinhardt, Michael Zorc, Stephane Chapuisat, Flemming Povlsen (72. Thomas Franck),
Trainer Ottmar Hitzfeld
Tore
6:3 Wagner (119.)
5:3 Kuka (114.)
4:3 Marschall (102.)
3:3 Kadlec (99.)
2:3 Sammer (97.)
2:2 Brehme (89.)
1:2 Povlsen (80.)
1:1 Anders (48.)
0:1 Chapuisat (38.)
Gelbe Karten
Kadlec, Anders, Wagner, Kuka, Haber, Hamann – Julio Cesar, Sammer, Schmidt, Franck, Povlsen
Gelb-Rote Karte
Franck (80.)
Besonderes
Dass Thomas Franck erst in der 72. Minute ins Spiel kam, aber schon in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, ist sicher ebenso eine Erwähnung wert wie der Umstand, dass der BVB in Unterzahl in der Verlängerung noch einmal in Führung ging. Genauso sind neun Tore in einem DFB-Pokalspiel zwischen zwei Bundesligisten auch eher eine Seltenheit, selbst wenn es eine Verlängerung gibt.
Nicht bezogen aufs Spiel, sondern auf die Übertragung besonders, hört und sieht man hier in der Halbzeitpause den Journalisten Waldemar Hartmann im Gespräch mit den beiden Präsidenten der Clubs, Dr. Gerd Niebaum (BVB) und Norbert Thines (FCK) sowie Jürgen Röber, damals Trainer des VfB Stuttgart. Das wiederum ist an sich auch nichts Außergewöhnliches, allzu oft aber sind solche Halbzeitgespräche in den Videos nicht enthalten.