Samstag, 26. Mai 2001, 19.30 Uhr, 73.011 Zuschauer im Olympiastadion Berlin, Schiedsrichter Hermann Albrecht (Kaufbeuren).
FC Schalke 04
Oliver Reck – Niels Oude Kamphuis, Tomasz Hajto, Marco van Hoogdalem, Nico Van Kerckhoven (87. Mike Büskens) – Jiri Nemec (84. Olaf Thon) – Gerald Asamoah (80. Radoslav Latal), Jörg Böhme – Andreas Möller – Ebbe Sand, Emile Mpenza
Trainer Huub Stevens
1. FC Union Berlin
Sven Beuckert – Jens Tschiedel (81. Marko Tredup) – Tom Persich, Daniel Ernemann (56. Daniel Teixeira) – Steffen Menze, Ronny Nikol, Christo Koilow, Emil Kremenliew, Chibuike Okeke – Harun Isa (70. Michael Zechner), Bozidar Durkovic
Trainer Georgi Wassilew
Tore
1:0 Böhme (53.)
2:0 Böhme (58., Elfmeter)
Gelbe Karten
Hajto, Asamoah – Ernemann, Beuckert
Besonderes
Der 1. FC Union Berlin war zum Zeitpunkt des Finales Teilnehmer der Regionalliga Nord, was damals Drittklasssigkeit bedeutete. Einziges Team, das noch niedriger im deutschen Fußball einsortiert war und das Finale erreichte, war 1993 die zweite Mannschaft von Hertha BSC, die damals in der Oberliga spielte und somit viertklassig war. Ebenfalls in der drittklassigen Regionalliga aktiv war Energie Cottbus bei seiner Finalteilnahme 1997, während Arminia Bielefeld 2025 als Teilnehmer der 3. Liga das Finale von Berlin erreichte. Keiner dieser unterklassigen Clubs gewann jedoch den DFB-Pokal.
Nur eine Woche zuvor hatte die Mannschaft des FC Schalke 04 die Deutsche Meisterschaft in einem dramatischen Saisonfinale der Bundesliga noch aus der Hand geben müssen, als ihre Partie in Gelsenkirchen bereits mit einem 5:3-Sieg gegen die SpVgg Unterhaching geendet hatte, der FC Bayern München aber in der Nachspielzeit einen indirekten Freistoß zum 1:1-Ausgleich beim Hamburger SV und damit zum eigenen Meisterschaftsgewinn verwandelte.